Jeder kennt sie. Millionen lesen sie.

Aber was wissen Sie eigentlich über Stadtmagazine und Stadtillustrierte?


Die Anfänge

Die ersten Stadtmagazine und Stadtillustrierten wurden bereits Anfang der 70er Jahre gegründet. Hierzu gehörten die großen Berliner Titel tip und zitty und die "Szene Hamburg".

Gründungsanstoß war vor allem die Tatsache, dass die lokalen bürgerlichen Medien - wie z.B. die Tageszeitungen - die aufkommende Vielfalt in Kultur und Politik kaum beachteten oder gar ignorierten. In der Bundesrepublik existierten Ende der 70er Jahre über 11.500 Projekte und Off-Bühnen, die der etablierten Kultur Konkurrenz machten und in den Stadtmagazinen Medien für ihre Anliegen fanden.

Stadtmagazine - Alleskönner

Auf eine einfache Formel gebracht: Stadtmagazine sind Alleskönner.
Neben der Großstadtkompetenz gehört die lokale Verankerung zu den besonderen Eigenschaften der Stadtmagazine. Sie bieten einen weiten Überblick über kulturelle, politische und gesellschaftliche Geschehnisse. Mit Reportagen, Tipps und Trends werden die Leser über ihre Metropole informiert. Sie erhalten ausführliche Informationen und Bewertungen über Filme, CDs, Konzerte, Ausstellungen, Theater, Literatur und sonstige Ereignisse.

Diese intensive Nutzung des kulturellen Full-Services hat zu einer starken Leserbindung und Glaubwürdigkeit geführt.

Die Leser - Traumzielgruppen

Die Leserschaft eignet sich durch ihre Attribute jung, aktiv, urban und gebildet hervorragend zur Unterstützung neuer Trends, Markeneinführungen und die Verankerung von Markenbewusstsein.

Unter ihnen befinden sich überproportional viele Innovatoren, Trendsetter, First Mover und Ultra-Consumers. Eben eine erfolgreiche und besondere Klientel, die über TV und Tageszeitungen allerdings nur schwer zu erreichen ist.

Der Markt - Kauftitel oder Gratistitel

Heute gibt es rund 250 Stadtmagazine in Deutschland, allerdings von sehr unterschiedlicher Qualität.

Grundsätzlich wird in Kauf- und Gratistitel unterschieden. So bringen es die von der UMM betreuten Marktführer wie "tip" und "zitty" 14-tägig auf rund 200 Seiten. Und das für einen Preis von immerhin € 3,00 bzw. 3,20.

Bei den Kauftiteln fällt auf, dass der Aboanteil mit rund 25 % stetig zunimmt. Über 60 % der Auflage werden über den Einzelhandel vertrieben. Sonstige Verkäufe oder der Lesezirkel spielen mit rund 15 % kaum eine Rolle.

Eine interessante Entwicklung hat in den letzten Jahren bei den Gratistiteln eingesetzt. Unsere betreuten Titel sind in einigen Städten mittlerweile eindeutige Marktführer, wie das "in münchen" in der bayrischen Landeshauptstadt. Die Gratistitel verteilen ihre Hefte zumeist im Eigenvertrieb. Auslagestellen sind Kinos, Kneipen, Universitäten, Theater und sonstige Kultur- und Szenetreffpunkte.

Bei den von der umm vertretenen Magazinen kann man sich auf die Güte der Verteilungsstellen absolut verlassen. Alle unsere Titel sind in der Lage, Nachweise über die Vertriebsstellen zu erbringen.

Die Werbung - von ganz klassisch bis ganz anders

Stadtmagazine bieten jede Möglichkeit, die ein modernes Printmedium anbieten kann, wie Anzeigen, Beilagen oder Beikleber. Zunehmend beliebter werden Sonderwerbeformen. So sind Kooperationen, Medienpartnerschaften, Gewinnspiele, gemeinsame Events oder außergewöhnliche Anzeigenformate für viele unserer Titel realisierbar. Gemeinsame Booklets, Gatefolder, spezielle Platzierungen, Titeleinklinker, Tunnelanzeigen, Warenproben, Foto-Tipps, Sponsoring usw. erweitern die Palette.

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